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The
Open Wound: The Genocide of German Ethnic Minorities in Russia and
the Soviet Union, 1915-1949 and Beyond
Der Genozid an Russlanddeutschen 1915-1949
Von Samuel D. Sinner, mit Vorworten von Dr. Gerd Stricker und
Eric J. Schmaltz.
Germans from Russia Heritage Collection, North Dakota State University
Libraries, Fargo, North Dakota, Veröffentlichungstermin im Jahr
2000, 353 Seiten, Softcover und Hardcover, ein Band, in Englisch
und Deutsch.
English
Zweifellos ist das 20. Jahrhundert, das sogenannte "Jahrhundert
des Fortschritts", eine noch nie da gewesene blutige Zeit des Massemords.
Die Nazi und Sowjet Genozide brachten Tausende von Millionen um.
Samuel Sinner, ein Doktorand an der University of Nebraska-Lincoln
und Spezialist in moderner Geschichte und Sprachwesen, hat gerade
die erste Studie in voller Länge, die in Amerika über das Genozid
der deutschen Volksgruppe in der Sowjet Union veröffentlicht wird,
beendet.
The Open Wound, ein zweisprachiger Band, in Englisch und
Deutsch, untersucht sorgfältig und kritisch alle möglichen statistischen
Daten von russischen Archiven, die nach dem Glasnost freigegeben
wurden und die sich auf die Anzahl der Russlanddeutschen, die unter
den Sowjets starben, beziehen. Sich auf diese und andere archivalischen
Quellen aus Deutschland und Amerika stützend, kommt Sinner zum Schluss,
dass zwischen 1915 und 1949 ungefähr eine Million Russlanddeutsche
unnötig unter den letzten russischen Zaren, Lenin und Stalin starben.
Die Todesfälle ergaben sich hauptsächlich aus Massendeportationen,
Hinrichtungen, künstlich herbei geführten Hungersnöten und Zwangsarbeiten
im Gulag. Das Buch präsentiert auch zahlreiche ergreifende Augenzeugenberichte
von russlanddeutschen Überlebenden und Genozid Opfern. Diese Berichte
aus erster Hand präsentieren herzzerreißende und oft fast apokalyptische
Szenen von massenhaften Todesfällen und fast vollständiger Vernichtung.
The Open Wound erkennt, dass die Russlanddeutschen nicht
die einzige Völkergruppe war, die in der Sowjet Union gelitten hat.
Leider war fast jede Völkergruppe, die Russlanddeutschen mit eingeschlossen,
unter Lenin und Stalin aus verschiedenen Gründen einschließlich
einer unbeständigen Kombination an politischer Ideologie und traditionellen
Rassenkonflikten, unterdrückt. Das zeigt, dass die jüngsten Genozid
Ereignisse in Bosnien nur eine Wiederholung eines alten Themas sind.
Sinner ist selbst Russlanddeutscher und konzentriert sich daher
beim Erzählen dieser tragischen Geschichte auf seine eigene Volksgruppe.
Sein Werk trägt enorme wissenschaftliche, statistische Dokumentation
über das Massensterben der Russlanddeutschen zusammen, gibt aber
auch die menschliche Seite der Unterdrückungen wider.
Viele Russlanddeutsche, die das Buch lesen, werden sich damit
identifizieren und von einem Leiden, das über ethnische Linien hinaus
reicht und das menschlich verstanden und gefühlt werden kann, berührt.
Den zum Schweigen gebrachten Opfern der Hungersnot, Erschießungen
und Sterben durch Zwangsarbeit werden wieder Stimmen gegeben; sie
erzählen uns ihre Geschichte. Das Buch macht ihr Leiden bekannt
und versichert, dass es nie von Verwandten oder der Welt vergessen
wird.
Das Buch hat Einleitungen von zwei langen und umfassenden, dokumentierten,
65 Seiten langen Ausätzen vom welt berühmtem Slavenkenner und Historiker,
Dr. Gerd Stricker aus Zollikon bei Zürich in der Schweiz, und dem
Historiker, Eric Schmaltz, ein Doktorand der Geschichtsabteilung
an der University of Nebraska-Lincoln.
Samuel Sinner beendet seine Doktorarbeit in Neuphilologie an der
University of Nebraska-Lincoln. Seine Dissertation wird über Peter
Sinner, wolgadeutscher Autor und Opfer von Stalin, sein. Sinner
erhielt 1998 seinen Master of Arts Grad von der University of Nebraska-Lincoln
mit Schwerpunkt auf die deutsche Sprache und Literatur. Die American
Historical Society of Germans from Russia veröffentlicht im Jahr
2000 Letters from Hell: An Index to Famine Letters from 'Die Welt-Post',
1920 - 1925; 1930 - 1934, kompiliert von Samuel Sinner. Er hat andere
bedeutende Artikel, Schilderungen und Übersetzungen über die Russlanddeutschen
vorbereitet.
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($4.00 innerhalb der U.S., $8.00 nach Kanada, $20.00 außerhalb Kanadas
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