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Kurze Ansprachen, die bei der Premiere gehalten
wurden
English
Dr. Richard W. Bovard
Arthur E. Flegel
Stuart und Cindy Mitzel Longtin
Kathleen Pavelko - Willkommens Rede
Kathleen Pavelko - Anerkennung von Spendern
Kathleen Pavelko - Vorstellung von Bob Dambach
Kathleen Pavelko - Vorstellung von Michael Miller
Ryn Pitts
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| Richard Bovard, Interim Director of Libraries,
North Dakota State University, Fargo |
Kommentar von Dr. Richard W. Bovard
Interim Director of Libaries
North Dakota State University Libraries, Fargo
Es freut mich bei dieser Gelegenheit, einer Gelegenheit, bei der
wir einen Dokumentarfilm, der die Geschichte und Kultur einer der
wichtigsten Völkergruppen unseres Staates würdigt, North Dakota
State University zu repräsentieren.
Wie Sie wissen, übte vor über 100 Jahren NDSU seinen Einfluss
durch seine vielen Stellen auf dem Gebiet der Landwirtschaft, durch
seine Programme und Außenstellen auf das Wohl des Staates aus. Genauso
ist das College of Human Development and Education (einst das College
of Home Economics) die Antriebskraft zur Verbesserung der Lebensbedingungen
für viele Menschen North Dakotas gewesen.
In fast dieser ganzen Zeit, von 1907 an und der Einstellung von
A.G. Arvold, ist NDSU jedoch daran interessiert gewesen, die Kulturen
des Staates und in dem Staat zu fördern. Bevor der Gründer des Little
Country Theaters in den Ruhestand ging, wurde das Institut for Regional
Studies geschaffen. Seit 1950 existiert dieses Institut, um die
Geschichte und Kultur des Staates und der Region zu erhalten und
zu studieren. Das Institut hat das Studium über North Dakota mit
seinem Programm zur Herausgabe von Publikationen, das mit dem kürzlich
ausgezeichneten Magnificent Churches on the Prairie ein Beispiel
gibt, gefördert. Das Institut mit einem Archiv, das durch den kürzlichen
Erwerb von Dokumenten über 40 Jahre der Jules Lebrun Farm bereichert
wurde, hat wichtige Dokumente dieses Staates präserviert.
Im Laufe der Zeit sind viele Wissenschaftler der Fakultät beigetreten,
um die Geschichte North Dakotas, die Kultur auf dem Land und die
ethnische Kultur zu studieren. Und sie haben andere gelehrt, die
Menschen dieses Landes kennen zu lernen und zu schätzen. In unserer
Abteilung für Geschichte schlossen sich später Wissenschaftler wie
David Danbom und Tom Isert Bill Reid, dem ersten Archivar des Instituts,
an. In Soziologie/Anthropologie war es P. William Sherman, Pionier
im Studium über North Dakotas Völkerkulturen, dem sich Wissenschaftler
wie Tim Kloberdanz und Gary Goreham anschlossen.
Und in den Bibliotheken von NDSU, wo das Archiv des Instituts
ist, hat sich Michael Miller enthusiastisch um die Entwicklung einer
besonderen, gezielten Sammlung, die Germans from Russia Heritage
Collection, gekümmert. Seit 1978 hat sich diese Sammlung von einer
traditionellen Büchersammlung zu einem Projekt mündlicher Überlieferung,
vier Listservs und einer jährlichen Tour in die Heimat, unter anderem,
entwickelt.
Daher freuen wir von NDSU uns über die Produktion dieses Dokumentarfilms.
Wir ehren eine bedeutende Gruppe Einwanderer in dieses Land und
wir wahren unsere lange Tradition an Bindung zu diesem Staat.
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| (von links nach rechts): Michael M. Miller,
Cleora Rauscher Flegel & Arthur E. Flegel zeigen Prairie Public
Televisions "Spenderausgabe" von The Germans from Russia als
Video und Ehrentafel für ihren großen finanziellen Beitrag,
Menlo Park, Kalifornien, 25. Februar 1999 |
Schriftliche Äußerung von Arthur E. Flegel, Menlo Park, Kalifornien
Haupt-Spender zum Dokumentarfilm (vorgelesen von Dr. Richard W.
Bovard)
Seit meiner frühen Jugend war ich mit dem Gedanken: Warum und
unter welchen Bedingungen wanderten meine Vorfahren von Deutschland
nach Russland aus? beschäftigt. Ältere Menschen, die ich befragte,
konnten bestenfalls eine vage Antwort, die etwas über die russische
Zarin, Katherina der Großen, aussagten, geben.
Namen von Städten und Dörfern, die von meinen Eltern und ihren
Freunden erwähnt wurden, als sie sich an ihr "altes Land" erinnerten,
konnten nicht auf Karten, die mein Geografie Buch aus der Grundschulzeit
vorwies, gefunden werden. Je schwächer die Gründe hinter diesen
Bewegungen der Vorfahren erschienen, desto mehr war ich daher entschlossen
nach passenden Antworten zu suchen.
Dies wurde allerdings eine größere Anforderung als ich erwartet
hatte. Schließlich legte ich ein Gelübde ab, dass, wenn der Herr
mir die Mittel geben würde, ich die Talente, mit denen er mich segnen
würde, um dieses perplexe Rätsel zu lösen, dazu verwenden werden
würde. Ich kann jetzt dankbar sagen, dass der Herr mich reichlich
segnete und die Antworten auf jene Fragen wurden tatsächlich zum
Vorrang und Hauptinteresse in meinem Leben.
Der Hauptdurchbruch kam, als ich im Hoover Institut bei Stanford
University Forschungen betrieb und auf eine beeindruckende Kartendatei
bezüglich der Russlanddeutschen stieß. Dies führte zur Bekanntschaft
mit Dr. Karl Stumpp aus Tübingen, Deutschland, und meine spätere
Beteiligung am Druck und Verbreitung des großartigen Buches The
Emigration from Germans to Russia in the Years 1763-1862. Dr.
Stumpp kann gut als der Patriarch der russlanddeutschen Geschichtsforschung
betrachtet werden.
Bis zur Gründung der American Historical Society of Germans from
Russia 1968 hatte ich schon eine große Sammlung an Material auf
diesem Gebiet zusammengetragen und freute mich, als ich gebeten
wurde Teil der Gründung dieser Gemeinschaft, die der Forschung und
Erhaltung unserer russlanddeutschen Geschichte und Ahnenforschung
gewidmet ist, zu sein. Tatsächlich wurde dieses Bestreben meine
Hauptbeschäftigung in den letzten 40 Jahren meines Lebens.
Es ist mein aufrichtiger Wunsch und Hoffnung, dass dieses einzigartige
Erbe, das wir mit russlanddeutschem Blut besitzen, vielen kommenden
Generationen erhalten wird. Schließlich wurde es mein Privileg eine
ziemlich große finanzielle Spende zu dem Werk, bei dem Michael Miller
und Richard Bovard die Spitze bilden, zu leisten mit dem Vorsatz
die Bemühungen, so lange es der Herr für mich will, weiterhin zu
unterstützen.
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| Stuart Longtin, Fargo, spricht für Cindy
Mitzel Longtin, sich selbst und großen finanziellen Spendern
zum Dokumentarfilm und drückt seine Dankbarkeit für die Beendigung
des Projekts aus. |
Kommentare von Stuart und Cindy Mitzel Longtin
Fargo, North Dakota
Hauptspender zum Dokumentarfilm
Was Sie sind, ist, was Sie einst waren. Wie kann man wissen wohin
man geht, wenn man nicht weiß woher man kommt? Fragt sich nicht
jeder welche besonderen Umstände Sie dahin brachten wo Sie jetzt
sind und was Sie jetzt sind?
Dieser und kommende Dokumentarfilm(e) ist wichtig, sehr wichtig.
Die Geschichte und Tradition, die er zeigt, sind Teil einer einzigartigen
Geschichte eines Volkes. Er zeigt die Kraft eines Volkes in größtem
Unglück. Er zeigt die Tatkraft eines Volkes, um erfolgreich zu sein.
Es zeigt die Brillanz eines Volkes, Traditionen und Technik einer
anderen Kultur ihrer eigenen anzupassen und aufzunehmen. Es zeigt
auch den Glauben eines Volkes. Glaube, der sie in Kriegen, Trockenzeiten,
Hungersnöten, Vorurteilen und sogar in einem Polizeistaat erhielt.
Das ist, was die Russlanddeutschen waren und jetzt sind und was
sie kommenden Generationen weiter geben.
Dieser Dokumentarfilm wird hoffentlich Interesse bei unseren jungen
Leuten erregen und sie dazu veranlassen über ihre Herkunft mehr
erfahren zu wollen. Es ist diese Herkunft, die ihren Vorfahren gut
diente, und sowie der heutigen und kommenden Generationen dienen
wird.
Als wir von Michael Miller über das Projekt eines Dokumentarfilms
erfuhren, wurden wir durch die selbe Begeisterung, die er spürte,
begeistert. Wir fühlen uns sehr glücklich Teil dieser wunderbaren
Abstammung sein zu können. Unsere Reisen in die Ukraine setzten
uns in Begeisterung, zu lernen und zu helfen dieses Lernen zu verbreiten.
Wir hatten das Privileg durch die Dorfstraßen unserer Vorfahren
zu laufen. Wir haben die gleichen Kirchen gesehen, in denen Familien
beteten, ihre Andachten verrichteten, verheiratet und begraben wurden.
Dieses Erlebnis war etwas, das eigentlich nicht erklärt werden kann.
Wir hoffen wirklich, dass mehr russlanddeutsche junge Leute als
Folge diese ausgezeichnete Geschichte zu sehen sich an ihrer Herkunft
interessieren werden.
Wir möchten Michael Miller für seine Tatkraft und Begeisterung
an dem, woran er so sehr hängt, danken. Unser Dank gilt auch Bob
Dambach für seine hervorragenden Talente bei der Produktion. Die
Bemühungen dieser zwei Menschen und dem Rest, der an diesem Projekt
teilnahm, erzielte ein Ergebnis, das ganz deutlich erstklassig und
professionell ist.
Mag dies ein Anfang sein.
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| Kathleen Pavelko, Präsidentin von Prairie
Public Broadcasting begrüßt Gäste bei der Uraufführung des Dokumentarfilms |
Eröffnungsrede
Kathleen Pavelko, Präsidentin
Prairie Public Broadcasting, Inc., Fargo, North Dakota
Guten Abend und willkommen zu einem Abend zum Feiern, zur Anerkennung
und zur Unterhaltung.
Wir sind hier, um den Abschluss eines wichtigen Werkes über Geschichte
und Herkunft zu feiern, um Geschichtswissenschaftler und andere,
die ihre Fachkenntnisse teilten, anzuerkennen, um den Spendern,
die finanzielle Unterstützung zum Programm leisteten, zu danken
und Sie einen ersten Blick auf die Germans from Russia: Children
of the Steppe, Children of the Prairie werfen zu lassen.
Der russlanddeutsche Dokumentarfilm ist geschichtlich gut, emotional
geladen, bildlich schön... und ich denke ein wirklicher Beitrag
zur Geschichte und Ursprung dieser Region. Wir hoffen, dass durch
dieses Programm viele hunderttausend Zuschauer im ganzen Land dazu
kommen, die bemerkenswerten Qualitäten, die diese Völkergruppe einzigartig
in der Geschichte Europas und Nord Amerikas machen, zu verstehen.
Heute abend werden Sie die Person, deren Leidenschaft und Wissen
über die Russlanddeutschen die ursprüngliche Idee hatte, kennen
lernen. Sie werden auch den TV-Produzenten, der diese Idee annahm
und eine visuelle Geschichte erzählte, kennen lernen. Und Sie werden
einen der wichtigsten Spender des Projekts, eine Familie, deren
Bindung zu ihrer Herkunft sie dazu führte, diese Arbeit am Dokumentarfilm
zu unterstützen, um die Geschichte der Russlanddeutschen zu erzählen,
kennen lernen.
Ich möchte heute abend mit der Partnerschaft zwischen zwei North
Dakota Institutionen, die den Germans from Russia Dokumentarfilm
ermöglichten, beginnen. Die Germans from Russia Heritage Collection
und das Wissen der Angestellten von North Dakota State University
Libraries sind der intellektuelle Kern des Projekts. Archiv, mündlich
überlieferte Geschichten, Briefe und Kunstwerke sind alle Teil dieser
reichen Quelle.
Die Bibliotheken taten jedoch mehr indem sie sich mit weitentfernten
Beziehungen zu der russlanddeutschen Gemeinde im ganzen Land in
Verbindung setzten und die nötigen Gelder zu diesem Projekt aufbrachte.
Und als das Programm sich dem Abschluss näherte, nahmen die Bibliotheken
bedeutende elektronische Quellen, um die Nachricht, dass das Programm
bald gezeigt werden würde, zu verbreiten.
Anerkennung von Spendern von Kathleen Pavelko
In Ihrem Programm gibt es eine beeindruckende Liste, die vollständige
Liste, von Spendern zu The Germans from Russia. Die finanzielle
Unterstützung kam in großen und in kleinen Summen, aus North Dakota,
aus dem ganzen Land und vom Ausland. Hauptfinanzierung des Programms
kam von Mitgliedern von Prairie Public, vom North Dakota Humanities
Council und von Dr. Arthur E. und Cleora Flegel. Obwohl die Flegels
heute abend nicht bei uns sein können, hat Art Flegel eine Botschaft
geschickt, um sie zu vortragen zulassen und hier ist Richard Bovard,
um sie vorzulesen.
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| Bob Dambach, Executive Producer und Direktor
bei Prairie Public Television tauscht seine Gedanken über die
Beendigung des Dokumentarfilms aus |
Einleitung von Bob Dambach und Kathleen Pavelko
Ein Fernsehprogramm herzustellen kann für den Außenseiter ein
mysteriöser Prozeß sein. Es scheint klar zu sein, dass Bilder und
Ton und ein paar Worte notwendig sind, aber wie schreitet man von
einer Idee, machen wir einen Dokumentarfilm, zu einer genau erzählten
Geschichte, die sie heute abend sehen werden, vor?
Das ist die Arbeit des Produzenten und es ist eine komplizierte
Aufgabe. Ein Produzent führt Experten für Inhalt, Skriptschreiber,
Videografen, Grafik-Spezialisten, Video Editoren, und Komponisten
zusammen. Jeder der Professionellen hat feste Meinungen. Ein Produzent
muss das Endziel vor Augen halten sogar wenn Tausende von technischen
Einzelheiten und Organisationsfragen erledigt und geregelt werden.
Bob Dambach, der Produzent des Programms, ist Direktor fürs Fernsehprogramm
und die Produktion von Prairie Public. In den letzten vier Jahren
galt sein besondereres Interesse diesem Programm. Als es schien,
dass das Programm zum Stoppen kam, brachte er es zum Laufen. Außer
Produzent zu sein, war er teilweise Videograf, Verfasser, war verantwortlich
für das Aufbringen von Geldern und war Herausgeber.
Eigentlich sorgt sich ein Produzent um alles. Meine Damen und
Herren, ich möchte Ihnen die ausgebildetste und produktivste Person,
die sich ständig Sorgen macht, Bob Dambach, vorstellen.
Vorstellung von Michael Miller von Kathleen Pavelko
Dieses Projekt hat viele stolze Eltern, aber keine sind stolzer
oder bedeutender als Michael Miller. Als Bibliograf der Germans
from Russia Heritage Collection an den Bibliotheken von NDSU und
als Russlanddeutscher, trägt Michael großes historisches Wissen
zu diesem Thema bei, aber nach einer Reise in die Ukraine im Jahr
1994 war es Michaels Idee und Michaels Leidenschaft, die Geschichte
der Russlanddeutschen auf den Bildschirm zu bringen. Während des
ganzen langen Produktionsprozesses war es Michael, der Zugang zur
russlanddeutschen Gemeinde schaffte. Es war Michael, der die Gemeinde
zusammenhielt und sie elektronisch mit seinen Rundschreiben, Nachrichten
und Web Seite informiert hielte. Es war Michael, der vielen in Frage
kommenden Spendern seine Begeisterung für das Projekt weitergab
und es war Michael, der wohlwollend und großzügig mit anderen Gelehrten
und Experten am Erzählen der Geschichte teilnahm.
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| Ryn Pitts, Vorsitzender des Aufsichstrats
von Prairie Public Broadcasting, übergibt Grüße |
Bemerkung von Ryn Pitts, Vorsitzende, Aufsichtsrat, Prärie Public
Broaadcasting, Inc.
Im Namen des Rates freue ich mich sehr Sie beim Empfang und Vorführung
von The Germans from Russia: Children of the Steppe, Children
of the Prairie am heutigen Abend willkommen zu heißen.
Und ich freue mich besonders die Partnerschaft mit den Bibliotheken
von NDSU, die dies ermöglichten, zu feiern.
Es ist die Mission von Prairie Public Broadcasting die vertrauensvollste
Station von Nachrichten, Informationen, Bildungs- und Kulturprogrammen
zu sein. Partnerschaften wie die mit den Bibliotheken von NDSU sind
unentbehrlich, diese Mission zu erfüllen.
Wir freuen uns auf zukünftige Projekte mit North Dakotas Universitäten,
der State Historical Society of North Dakota, dem Humanities Council
und einzelnen Autoren und Gelehrten. Indem wir ihr Wissen mit unserem
kombinieren, planen wir die Fortsetzung der Geschichte der Prärieregion
auf eine unwiderstehliche und gedankenreiche Art zu erzählen.
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