 |
| Um das Video zu bestellen, foto klicken |
Zuschriften zum Dokumentarfilm: The Germans from
Russia: Children of the Steppe, Children of the Prairie
Übersetzung: Alice Morgenstern, Munich, Germany
English
Mary Lynn Axtman
Ivy Miller Breen
Allyn Brosz
Shona A. Dockter
Jolene K. Geist Ehret
Dr. Vern Freeh
Marvin C. Hoffer
Dr. Thomas Isern
Sister Helen Kilzer
Rosemarie C. Lohse Myrdal
Mary Lynn Axtman aus Fargo, geboren in Rugby, North Dakota:
"Ünsere Vorfahren haben die Verbindungen zu ihrer russischen Heimat
und zu den Angehörigen, die sie zurückließen, als sie sich in Nordamerika
ansiedelten, nicht verloren. Die Briefe aus Rußland, die jene mit
den Bitten um Hilfe an ihre amerikanischen Verwandten schickten,
waren in dem Dokumentarfilm so erschütternd und für viele unserer
Familien so wahr. Darüber hinaus zeigte der Film, daß die wichtige
Suche nach Angehörigen und die Hilfe auch heute noch fortgeführt
werden durch die Reisen und Begegnungen in Rußland und Deutschland,
wo sich Verewandte wiederfinden. Die Schiffsreise über den Atlantik
und der Aufenthalt in Einwanderungszentren wie Ellis Island sind
nicht nur Erfahrungen unserer deutschrussischen Vorfahren, sondern
aller europäischen Einwanderer, die in Nordamerika Fuß faßten."
Ivy Miller Breen aus Cragmont, Idaho:
"Sowie ich das Video in der Post fand, eilte ich heim, um es anzuschauden.
Es war wunderbar! Ich möchte es allen Leuten dringend empfehlen.
Beim letzten Teil fiel ich fast vom Stuhl, als Shona Dockter die
Heilsprüche aufsagte, die man mit ungewöhnlichen Heilmitteln - in
diesem Fall mit Katzendreck - gebrauchte. Das waren genau die magischen
Sprüche, die mein Vater sagte und die noch von seiner Mutter Christine
Heydt Miller herstammten. Ich habe diese magischen Sprüche für meine
Töchter verwendet, wenn sie als Kinder Kratz- und Schürfwunden hatten.
Erst vor kurzem ist mir das reiche kulturelle Erbe der Rußlanddeutschen
bewußt geworden, und so können Sie sich den Schock vorstellen, als
ich dies im Video hörte. Herzlichen Dank für den wunderbaren und
wichtigen Film. Ich werde meine Kopie gut aufheben."
Allyn Brosz aus Washington, D.C., geboren in Tripp, South Dakota:
"Mich hat die professionelle Qualität der Produktion ebenso beeindruckt
wie die genau auf uns zugeschnittene Wiedergabe der Geschichte von
"Unsere Leute". Was für eine wertvolle Bereicherung der Geschichtsquellen
für die Ruslanddeutschen. Ohne Zweifel handelt es sich um ein Standardwerk
zu ihrer Geschichte, sowohl für den Unterricht als auch für die
Öffentlichkeitsarbeit. Der Film ist wahrhaftig eine Grundlage über
unsere Geschichte, die man in Ehren halten wird."
Shona Dockter aus Roseville, Minnesota:
"Das Fideo war einfach großartig. Ich war jeden Augenblick ganz
gefangen. Die Originalmusik ist besonders rührend und passend. Was
für eine wunderbare Leistung. Ich kann gar nicht beschreiben, wie
stolz ich mich fühlte, als ich sah, wie sich die Geschichte unseres
Volkes entwickelte. Ich möchte Sie auch an der Wirkung teilhaben,
lassen, die der Film für meine Eltern hatte. Für meinen Vater war
der Augenblick am bewegendsten, als er tatsächlich die russische
Steppe sehen konnte, auf der sein Vater als kleiner Junge gegangen
war. Meine Mutter war erschüttert über die Isolation, die die Einwanderer
erlebt haben mußten, als sie als einzelne Familien ihr Land auf
der Prärie zugewiesen bekamen. Sie hatte von jeher gewußt, daß die
Rußlanddeutschen in Rußland in Dörfern zusammengelebt hatten; und
dann lebten sie von der Gemeinschaft getrennt auf der Prärie. Diesen
Aspekt der Einwanderung hatte sie sich nie genau überlegt, bis sie
ihn im Bild sah. Dank dafür, daß unsere Geschichte für Hunderte
von Leute lebendig gemacht wurde."
Jolene Geist Ehret aus Kileen, Texas, geboren in Jamestown, North
Dakota:
"Was für tapfere Leute waren unsere Vorfahren, als sie beschlossen,
in die Neue Welt zu ziehen, manchmal unter Zurücklassung ihrer Familien.
Zum ersten Mal im Leben bin ich wirklich stolz auf mein Erbe. Eich
wünschte nur, ich hätte mehr von meinen Großeltern erfahren können,
bevor sie starben. Ich kann es kaum erwarten, bis meine Kinder den
Film sehen. Ich weiß, daß sie genauso stolz sein werden, Ruslanddeutsche
zu sein. Mein herzlicher Dank allen, die dazu beigetragen haben,
den Film herzustellen. Sie haben ein großartiges Liebeswerk für
unsere Leute geschaffen."
Dr. Vern Freeh, Roseville, Minnesota, geboren in Harvey, North
Dakota:
"Dieser Film hat mir nicht nur einen neuen und tieferen Zugang
zu meinen Ursprüngen vermittelt, sondern mir auch dramatisch bestätigt,
was für ein Glück es für mich war, daß meine Vorfahren nach Amerika
einwanderten, und mir meine Verantwortung gezeigt, diese Vision,
die Arbeitsethik, die Werte und den starken christlichen Glauben,
den sie so überzeugend demonstrierten, weiterzugeben."
Marvin C. Hoffer, Lewiston, Montana, geboren in Java, South Dakota:
"Quer durch die Jahrhunderte, quer über den Ozean ... Ich erkannte
das Lächeln, die zerfurchten Gesichter und meine ererbte Sprache
wieder. Sie sind Teil meiner selbst, ich bin Teil von ihnen. Ich
konnte nur noch schauen, aber nicht berühren, nicht mit ihnen sprechen,
tief eingetaucht in den Brunnen meiner Gefühle. Dieser Film erweckte
Tiefen in meiner Seele, die sich nicht benennen lassen, und ich
vergoß Tränen der Sehnsucht dazuzugehören. Es wäre eine Wohltat,
an einem einfachen Tisch mit "Unsere Leute" in Südrußland (heute
Ukraine und Moldawien) zu sitzen und etwas mit ihnen zu teilen,
eine Tasse Kaffee, ein Lachen, ein Umarmen, das Lächeln ihrer Kinder,
und das Land zu spüren, auf das meine Vorfahren ihre Füße gesetzt
hatten, wo sie lebten und starben. Ja, wir Deutschen sind ein gefühlvoller
Menschenschlag, und das drückt ihren Charakter gut aus. Dank all
den vielen Menschen, die kompetent und großzügig diesen Film über
"Unsere Leute" erdachten und fertigstellten. Sie haben damit denen,
die nach uns kommen, einen großen Dienst geleistet."
Dr. Thomas Isern, Department für Geschichte, North Dakota State
University, Fargo:
"Der Dokumentarfilm über die Rußlanddeutschen ist ein großartiges
Stück Arbeit, eine große Idee, die meisterhaft ausgeführt wurde.
Ich werde ihn für den Unterricht verwenden, andere auf ihn aufmerksam
machen und mich von Zeit zu Zeit selbst daran erfreuen. Es ist dies
ein Projekt, das genau das leistet, was die eigentliche Aufgabe
von Prairie Public Television und der NDSU ist, nämlich den Bewohnern
der Prärieländer eine konstruktive und nützliche Historie zu vermitteln."
Sister Helen Kilzer am Kloster der Verkündigung, Bismarck:
"Der Dokumentarfilm ist eine authentische Darstellung der Erfahrung
der Rußlanddeutschen, ihrer Freuden und Sorgen - zugleich heiter
und tiefgründig. Für die Nachkommen jener Einwanderer wird er die
Geschichten ihrer Vorfahren um diejenigen ergänzen, die sie selbst
nie erzählten."
Rosemarie Lohse Myrdal, Lieutenant Governor von Nord Dakota:
"Dieses Programm hat so viele vage Vorstellungen, die ich über
das kulturelle Erbe der Rußlanddeutschen hatte, für mich begreiflich
gemacht. Ich verstehe nun so viel besser die Liebe zur Prärie, den
Glauben an den Wert harter Arbeit, die Bindung zu Heim und Familie,
die ich so oft bei meinen Begegnungen und Freundschaften mit Menschen
aus Nord Dakota wahrgenommen habe, die dieses Erbe besitzen. Die
Geschichte von Nord Dakota ist auf vielfache Weise eine Sammlung
von Siedlungsgeschichten."
|